Welthurentag in Dresden: Ein Tag der Erinnerung und des Engagements
Der Ursprung des Welthurentags
Am 2. Juni 1975 besetzten über 100 Prostituierte die Kirche Saint-Nizier in Lyon. Dieser mutige Schritt markierte den Beginn des Internationalen Hurentags, der seitdem als Gedenktag begangen wird, um auf die Diskriminierung von Prostituierten aufmerksam zu machen und für ihre Rechte einzutreten.
Ein Stadtrundgang durch Dresdens Geschichte
Am 2. Juni 2026 lädt ein besonderer Stadtrundgang des Amt für Gesundheit und Prävention in Dresden ein, der sich der faszinierenden Geschichte der Prostitution in der Stadt widmet. Treffpunkt ist um 18:00 Uhr am Altmarkt, Ecke Kreuzkirche. Der Rundgang bietet einen tiefen Einblick in die Geschichte der Prostitution in Dresden und regt zum Nachdenken an.
Anmeldung
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, um am Stadtrundgang teilzunehmen, musst Du dich bis Montag, 1. Juni 2026, per E-Mail an gesundheitsamt-prostschg@dresden.de anmelden. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Die gesellschaftliche Debatte um Prostitution
Der Welthurentag ist auch ein Anlass, um über die Prostitution und die Rechte von Sexarbeitenden zu diskutieren. Während einige Menschen für ein Verbot der Prostitution eintreten, argumentieren andere, dass dies die Situation für Sexarbeitende nur verschlechtern würde. Es ist eine komplexe Debatte, die unterschiedliche Meinungen und Perspektiven umfasst.